FAQ – Häufige Fragen
Fragen zu Dosierung, Wirkung, Logistik
Wie viel Kohle brauche ich pro m³ Fermenter?
Die empfohlene Dosierung liegt bei 1–5 g/L Fermentervolumen (entspricht 1–5 kg/m³). Starten Sie mit 1–2 g/L und passen Sie nach Gasmessung an. Bei eiweißreichen oder abfallbasierten Substraten können höhere Dosierungen (3–5 g/L) sinnvoll sein.
Warum ist Feinheit so wichtig?
Je feiner die Kohle, desto größer die spezifische Oberfläche und damit die Adsorptionskapazität. Fein gemahlene Kohle (0–10 mm) bietet maximale Kontaktfläche für Mikroorganismen und optimale Bindung von Hemmstoffen.
Wie schnell rechne ich mich?
Typischerweise 12–18 Monate, bei optimalen Bedingungen sogar unter 3 Monaten. Beispiel: 1 MW-Anlage mit 10 % Steigerung erzielt +130.000 €/Jahr Mehrertrag. Investitionskosten von 10–15 Tonnen Prozesskohle (ca. 12.000–18.000 €) amortisieren sich schnell.
Wie hoch ist der Mehrertrag realistisch?
In der Praxis zeigen sich Steigerungen von 9–24 %, bei schwierigen Substraten (abfallbasiert, eiweißreich) sogar bis zu 25–97 %. Die tatsächliche Wirkung hängt von Substratmix, Anlagenbetrieb und Dosierung ab.
Welche Zertifikate sind verfügbar?
Wir liefern ausschließlich EBC AgroBio-zertifizierte Qualität mit vollständigen Prüfberichten. Auf Wunsch stellen wir Qualitätsnachweise, Schwermetallprüfungen und relevante Studien zur Verfügung.
Gibt es eine Mindestabnahme?
Die Mindestabnahmemenge beträgt 5 Tonnen. Für größere Mengen gibt es Staffelpreise (siehe Preisseite). Ab 30 Tonnen erstellen wir individuelle Angebote.
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